Skip to main content

Blühende Sträucher – ein Highlight in jedem Garten

Blüten sind das Highlight in jedem Garten, deswegen pflanzen viele Gärtner auch gerne blühende Sträucher, weil sie ein komplett anderes Bild ergeben als Blumen. Trotzdem duften ihre Blüten in der Regel ebenso angenehm und begeistern Mensch und Tier.
.

Clematis Avant-garde™ Festoon™

6,95 €

inkl. 7% gesetzlicher MwSt.
Jetzt kaufen
Duftschneeball Dawn

12,95 €

inkl. 7% gesetzlicher MwSt.
Jetzt kaufen
Judasbaum – Der Klassiker

17,95 €

inkl. 7% gesetzlicher MwSt.
Jetzt kaufen
Doppeldecker Hortensie

19,95 €

inkl. 7% gesetzlicher MwSt.
Jetzt kaufen
Chinesischer Judasbaum (1 Pflanze)

14,99 €

inkl. 7% gesetzlicher MwSt.
Jetzt kaufen
Hopfen (1 Pflanze)

9,99 €

inkl. 7% gesetzlicher MwSt.
Jetzt kaufen
Rhododendron (1 Pflanze)

12,95 €

inkl. 7% gesetzlicher MwSt.
Jetzt kaufen

Haben Sie nicht das Passende gefunden? Im Shop von unserem Partner Gärtner Pötschke warten mehr als 4.000 weitere Produkte auf Sie.
Jetzt Gärtner Pötschke besuchen

 
Blütenpracht im Garten begeistert Groß und Klein und ist ein beliebtes Element in der Gartengestaltung. Nicht nur Hobbygärtner setzen blühende Sträucher, wie beispielsweise Pfingstrosen, Hortensien und Sommerflieder gerne ein, sondern auch Profis. Deswegen sind in öffentlichen Gärten und Parkanlagen auch häufig blühende Sträucher zu sehen. Sie bieten nicht nur ein schönes Bild für das menschliche Auge, sondern sind auch für die Tierwelt sehr wichtig. Ihre Blüten versorgen Insekten mit Nahrung und ihr dichter Wuchs bietet Schutz für kleine Tiere. Einige Sorten der blühenden Sträucher, wie zum Beispiel Hortensien, lassen sich auch als blühender Sichtschutz in Form von einer Hecke pflanzen.

Blühende Sträucher – pflanzen & pflegen

In der Regel handelt es sich bei blühenden Sträuchern um sommergrüne Gewächse. Sie können Wuchshöhen von zwei Metern oder mehr erreichen, sind aber im Normalfall auch sehr schnittverträglich. Einige von ihnen haben eine lange Blütezeit, wie zum Beispiel die Hortensie, die von Mai bis Oktober blüht. Gießen muss der Gärnter blühende Sträucher nicht im Übermaß, viele von ihnen kommen mit den Regenmengen zurecht, die vom Himmel fallen. Den Sommerflieder muss der Gärtner zum Beispiel nur dann gießen, wenn längere Trockenperioden vorherrschen. Aber Vorsicht, junge Exemplare brauchen mehr Wasser als ältere Pflanzen.

Pflanzzeit – Frühjahr und Sommer

pflanzzeit Die ideale Zeit um blühende Sträucher zu pflanzen ist im Frühjahr oder Sommer. Allerdings bieten viele Gärtnereien und auch Online Fachhändler die Jungpflanzen inzwischen als Containerware an. Diese hat den Vorteil, dass sie ganzjährig pflanzbar ist, solange kein Frost herrscht. Experten raten im Übrigen dazu blühende Sträucher während ihrer Blüte zu pflanzen, damit sie noch genügend Zeit haben mit dem Erdreich zu verwurzeln bevor der Winter kommt. Wichtig ist nur sie nach dem Setzen regelmäßig zu gießen.

Standort – sonnig bis halbschattig

standort Blühende Sträucher bevorzugen im Normalfall einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Es gibt aber einige Sorten die auch mit einem schattigen Plätzchen zufrieden sind, wie zum beispiel einige Arten der Pfingstrose. Der Sommerflieder hingegen braucht viel Licht und mag es am liebsten sonnig und windgeschützt. Hortensien fühlen sich dagegen im lichten Schatten am wohlsten und stehen gerne etwas geschützt. Einen Platz, wo sie Morgen- und Abendsonne bekommen bevorzugen sie jedoch, aber sie kommen auch mit voller Sonne zurecht, wenn der Gärtner sie ausreichend mit Wasser versorgt.

Pflanzabstand – unterschiedlich

pflanzenabstand Der Pflanzabstand für blühende Sträucher lässt sich nur schwer pauschalisieren, höchstens mit der alten Regel, dass als Pflanzabstand die Hälfte der Wuchsbreite zu wählen ist. Dabei ist natürlich auch zu bedenken, ob sie als Element der Gartengestaltung in den Boden kommen oder als blühende Hecke bzw. Sichtschutz. Beim Sommerflieder wird beispielsweise ein Mindestabstand von 150 Zentimetern empfohlen, weil der doch eine große Wuchshöhe erreichen kann. Hortensien hingegen sollte der Gärnter, wenn er sie als Hecke pflanzt mit einem Abstand von 60 bis 80 Zentimetern setzen.

Pflanztiefe – Höhe des Wurzelballens

pflanztiefe Eigentlich reicht es aus, wenn der Gärtner das Pflanzloch für blühende Sträucher so tief aushebt, wie der Wurzelballen hoch ist.

Wuchshöhe – unterschiedlich

wuchshoehe Es gibt so viele verschiedene Sorten von blühenden Sträuchern, dass sich keine pauschale Aussage über deren Wuchshöhe treffen lässt. Ein Sommerflieder beispielsweise kann Wuchshöhe von bis zu fünf Metern erreichen, während Pfingstrosen, abhängig von der Sorte, eine auf Wuchshöhe von 60 bis 200 Zentimeter heranwachsen können. Ebenso verhält es sich mit den Hortensien, sie können auch eine Höhe von zwei Metern oder manchmal sogar mehr erreichen. Es gibt aber auch Sorten, die lediglich einen Meter oder weniger hoch in ihrem Wuchs sind.

Duftzeit – Frühjahr und Sommer

duftzeit Blühende Sträucher bringen ihre Blüten nicht alle zur selben Zeit aus. Hortensien blühen in der Regel am längsten und zwar von Mai bis Oktober, wobei es auch von der gepflanzten Sorte abhängig ist. Pfingstrosen hingegen blühen meist in der Zeit um Pfingsten herum zwischen Mai und Juni, woher auch ihr Name stammt. Der Sommerflieder dagegen zeigt auch relativ lang seine Blütenpracht – meist in der Zeit von Juli bis Oktober.

Pflegeaufwand – mittel

pflegeaufwand Blühende Sträucher haben meistens einen mittleren Pflegeaufwand, es gibt aber auch Exemplare um die sich der Pflanzenfreund weniger kümmern muss. Zwar brauchen viele von ihnen keine häufige Unterstützung vom Gärtner mit der Gießkanne, aber dafür einen regelmäßigen Rückschnitt und ein abzupfen der verwelkten Blüten. Zusätzlich freuen sich die meisten von ihnen über eine zusätzliche Nährstoffgabe. Wobei der Sommerflieder beispielsweise komplett ohne Düngung auskommt. Lediglich nach einem starken Rückschnitt sollte der Gärtner ihn mit Kompost oder einem anderen stickstoffhaltigen Dünger versorgen, um die Bildung neuer Triebe zu beschleunigen. Für Hortensien hingegen gibt es spezielle Dünger, um ihren hohen Nährstoffbedarf zu decken. Wer wirklich schöne Blüten haben möchte, sollte seine Hortensien ab Ende März oder Anfang April regelmäßig alle zwei Wochen mit organischem Dünger, wie zum Beispiel Hornspänen, versorgen.

Wasserbedarf – gering bis hoch

waesserung Gerade beim Wasserbedarf gibt es für blühende Sträucher extreme Unterschiede. Dabei ist es auch noch abhängig davon, wo diese stehen. Hat der Gärtner seine Hortensien beispielsweise in der vollen Sonne gepflanzt, so muss er sie im Sommer teilweise zweimal täglich mit Wasser versorgen. Ältere Sommerflieder hingegen benötigen fast gar keine Unterstützung mit der Gießkanne, lediglich dann, wenn längere Trockenphasen herrschen.

Lebensdauer – mehrjährig

lebensdauer Blühende Sträucher gehören in der Regel zu den mehrjährigen Pflanzen.

Schnittzeit – Herbst und Frühjahr

schnittzeit Nicht alle blühenden Sträucher sollte der Gärtner im Herbst schneiden, denn für manche ist ein Rückschnitt im Frühjahr wesentlich besser. Hortensien beispielsweise würden den Winter nicht gut überstehen, wenn der Pflanzenfreund im Herbst zur Gartenschere greifen würde. Sie benötigen ihren leichten Schnitt, für eine neue Blütenfülle, im Frühjahr. Anders hingegen sieht es mit der Pfingstrose aus, sie verträgt einen vorzeitigen Rückschnitt im Herbst ohne Probleme. Zudem sollte der Gärnter alle abgestorbenen Blätter und Triebe entfernen. Der Sommerflieder dagegen verträgt wiederrum auch keinen Rückschnitt im Herbst. Ihn kann der Gärtner im Frühjahr noch radikal auf eine Höhe von 30 bis 50 Zentimeter kürzen ohne Einbußen bei der Blüte befürchten zu müssen.

Blühende Sträucher überwintern

winterhart Das überwintern der blühenden Sträucher stellt für den Gärtner an sich kein Problem dar, denn sie sind eigentlich alle winterhart.

Vermehrung

Am leichtesten lassen sich blühende Sträucher durch Stecklinge vermehren, allerdings funktioniert dies nicht bei allen. Bei Pfingstrosen zum Beispiel ist die Teilung das Mittel der Wahl bei der Vermehrung. Hier muss der Gärtner lediglich darauf achten, dass das Teilstück mindesten drei bis vier Augen hat, damit es auch wieder austreiben kann. Sommerflieder sollte der Gärtner dagegen nur aus einjährigen Trieben vermehren, aus denen er sich Stecklinge schneidet.

Dünger und Pflanzsubstrat

Dünger benötigen blühende Sträucher nicht immer. Der Sommerflieder kommt beispielsweise eigentlich grundsätzlich ohne Düngemittel aus. Lediglich nach einem starken Rückschnitt sollte der Gärtner ihm Stickstoffe zuführen. Dafür eignen sich entweder stickstoffhaltige Düngemittel oder aber Kompost. Hortensien dagegen benötigen viele Nährstoffe, damit sie zahlreiche und schöne Blüten ausbringen. Profis empfehlen hier nicht nur die Gabe von einem speziellen Hortensiendünger sondern in der Zeit von Ende März/Anfang April bis Mitte/Ende August auch die Gabe von Hornspänen oder Rinderdung im zweiwöchigen Abstand.

Krankheiten und Schädlinge

Blühende Sträucher sind unterschiedlich anfällig für Schädlinge und Krankheiten. Der Sommerflieder leidet beispielsweise häufig unter der Schmalblättrigkeit, die sich durch gelbliche Mosaikzeichnungen auf den Blättern und ein kräuseln derselbigen zeigt. Meistens liegt die Ursache dafür in einer falschen Düngung mit zu viel Stickstoff. Ansonsten machen ihm noch Blattwanzen und Nematoden zu schaffen. Pfingstrosen hingegen sind hauptsächlich anfällig für Pilzkrankheiten wie Fusarium oxysporum und Cladosporium paenoiae. Zudem finden sich häufig Ameisen auf ihnen, die aber der Pflanze nicht schaden, denn sie laben sich nur am Zuckersaft, den die Pfingstrosen abgeben.